ILS- Disponenten bilden sich zum Thema "Traumareanimation" fort

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Mit nur 3% aller Schwerverletzten stellt die traumatische Reanimation (tCRP) nur eine kleine Prozentzahl in der Akutversorgung dar, dennoch gewinnt das Thema immer mehr an Bedeutung. Studien zeigen, dass das Outcome der Patienten bei tCRP beim rechtzeitigen Erkennen von reversiblen Ursachen und konsequenter Behandlung nicht geringer ist, als bei kardialen Ursachen.

Am Donnerstag, den 19. Februar 2016 referierte OA der Anästhesie Schlör (Klinikum Amberg) in den Räumlichkeiten der ILS Amberg über das Thema „Traumareanimation“.
Unter anderem stellte Schlör Studien und Fälle vor, welche eindrucksvoll zeigten, unter welchen Umständen eine Traumareanimation durchführbar ist und Erfolgsaussichten hat. Schlör mahnte allerdings auch die - auch im Rettungsdienst aktiven - Disponenten, diese Patienten nur in dafür geeignete Traumakliniken zu transportieren.

Abschließend ging er besonders auf das regionale Traumazentrum, die Klinik Amberg, ein. Welche Strukturen herrschen in der Klinik Amberg, was passiert bei der Auslösung eines Polytrauma- Alarms? Durch diese Erklärungen wurde klar, dass beide Seiten von einer rechtzeitigen und möglichst detaillierten Voranmeldung profitieren können.

Nachdem offene Fragen beantwortet waren, konnte nach 2h die Fortbildung beendet werden. (no)