Verhältnismäßig friedlich und ruhig zeigt sich die diesjährige Bilanz der Silvesternacht in der ILS Amberg. Zwischen 18 und 6 Uhr waren 16 Feuerwehr- und rund 80 Rettungsdienst-Alarmierungen zu verzeichnen.

Die Runde der "klassischen Silvester-Einsätze" begann mit dem Brand einer Hecke in Amberg-Gailoh um 18:10 Uhr. Auch die erste Feuerwehralarmierung im neuen Jahr verursachte ein brennendes Gebüsch im Amberger Stadtteil Ammersricht um 0:11 Uhr. Der größte Feuerwehreinsatz dieser Nacht dann ereignete sich ebenfalls kurz nach Mitternacht. Um 0:20 Uhr wurde der Brand eines hölzernen Anbaus in Winklarn (Lkrs. Schwandorf) gemeldet. Das Feuer drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen. Hier waren 6 Feuerwehren fast 2 Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Für gut die Hälfte der Rettungsdienst-Alarmierungen kann man ebenfalls die Silvesterfeierlichkeiten als Ursache ausmachen. Alkoholvergiftungen, Verletzungen durch Böller oder gewalttätige Auseinandersetzungen waren typische Meldebilder der Nacht. Im nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach verletzte sich ein Mann durch einen Kracher so schwer an der Hand, dass er noch in der Nacht in eine Spezialklinik verlegt werden musste. In Ebermannsdorf wurde ein Patient durch einen Kracher am Kopf getroffen und musste ebenfalls zur Behandlung in die Klinik eingeliefert werden. Ansonsten blieben schwerwiegende Verletzungen glücklicherweise aus.

Die Leitstelle Amberg war in der Nacht mit zwei zusätzlichen Telefonisten besetzt, um das erhöhte Notrufaufkommen entsprechend beantworten zu können. (tc)